Home Projects Eastern Europe Das Visuelle Erbe der Städte Ostmitteleuropas
Das Visuelle Erbe der Städte Ostmitteleuropas PDF Print E-mail
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Projektleitung
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Projektpartner
Zentrum für Stadtgeschichte Ostmitteleuropas, Lemberg (Ukraine)

Status

in Vorbereitung, Fundraising

Vorläuferprojekte (Auswahl)

  • ikus-Methodenworkshops zur Bild- und Videointerpretation
  • Interpretation von Interviews, Internetseiten und Objekten im Rahmen von Lehraufträgen an der Universität Wien, 2005-2008
  • Produktanalyse von "Smart - ein urbanes Mobilitätskonzept" für Daimler AG, 2007 (Hampl, Trompisch, Przyborski & Slunecko)
  • Gastvortrag zur Analyse Materieller Kultur, Universität für Angewandte Kunst (Wien), 2006
  • Publikationen (s.u.)


Projektinhalt

Das Projekt nimmt seinen Ausgangspunkt bei gemeinsamen Gesprächen am Zentrum für Stadtgeschichte Ostmitteleuropas 2008 und 2009. Die zentrale Frage dieser Gespräche war, wie das digitale Bild- und Filmarchiv des Zentrums auf möglichst effektive und innovative Weise zum Ausgangspunkt kreativer wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit den Stadtkulturen Ostmitteleuropas werden könnte.

ikus hat für diese Aufgabenstellung ein Konzept entwickelt, das aus einer Serie von (vorerst) vier Workshops besteht, die im Zeitraum von 2010-2012 am Zentrum für Stadtgeschichte Ostmitteleuropas angeboten werden können. Seit mehreren Jahren wird dort an der Digitalisierung alter Bild- und Filmarchive gearbeitet. Zwischenzeitlich konnten so bereits hunderte historische Fotographien, Postkarten, Stadtpläne etc. online frei verfügbar gemacht werden. Mithilfe folgender medienspezifischer Workshops sollen interessierte Teilnehmer/innen sowohl mit dem historischen visuellen Material des Zentrums vertraut gemacht werden, als auch kreativ zu dessen Erweiterung angeleitet werden. Als Abschluss der Workshopserie ist eine Publikation der Ergebnisse vorgesehen.

Projektphasen

  1. Workshop Bilder und Fotographien
  2. Workshop Video und Film
  3. Workshop Internet und neue Medien
  4. Workshop Objekte und Materielle Kultur
  5. Publikation der Ergebnisse

Die Workshops werden zu je 15 Teilnehmer/innen in ukrainischer Sprache abgehalten (ggf. in Übersetzung). Im Vorfeld der Workshops sind bereits zahlreiche deutschsprachige Publikationen erschienen.

Themenspezifischer Literaturauszug

  • Bohnsack, Ralf (2009). Qualitative Film- und Videointerpretation. Opladen und Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich
  • Hampl, Stefan (2010, in Fertigstellung). Die Artikulation des Türkischen in der deutschen Fernsehshow Istanbul Total. Rekonstruktive Videointerpretation nach der dokumentarischen Methode (Arbeitstitel). Dissertation an der Universität Wien.
  • Khimka, Nataliya (2008). Wiener und Lemberger: Der Blick auf das Andere. Eine rekonstruktive Studie auf der Grundlage von Privatfotos. Masterthese. Donau-Universität Krems
  • Przyborski, Aglaja und Wohlrab-Sahr, Monika (2009). Qualitative Sozialforschung: Ein Arbeitsbuch. 2. Aufl. München: Oldenbourg Verlag
  • Slunecko, T. (2008). Von der Konstruktion zur dynamischen Konstitution. 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Wien: WUV